Slowenien, 12.-15. Mai 2016

Vom 12.-15. Mai 2016 fand eine Veranstaltung für junge Leute in einer Ferienanlage des Roten Kreuzes in Debeli rtič, Slowenien, statt.

Wir waren mehr als 20 Personen aus neun verschiedenen Ländern und verbrachten ein paar schöne Tage zusammen. Auch wenn das Wetter die meiste Zeit unfreundlich war, erlebten wir untereinander viel Herzenswärme.

Als wir die Veranstaltung bei Debeli rtič planten, fragten wir bei verschiedenen lokalen Organisationen an, welche Möglichkeiten es gibt, sich in der örtlichen Gemeinschaft zu engagieren. Daraufhin organisierten wir Besuche in zwei Altenheimen in der Gegend. Zudem boten wir unsere Hilfe einer Organisation namens „Sonček“ an, die zum Slowenischen Roten Kreuz gehört und Menschen hilft, die an einer zerebralen Lähmung leiden. Auch begleiteten wir eine Jugendaktion des Roten Kreuzes auf dem Gelände von Debeli rtič.

 

Eine Gruppe von uns verbrachte zwei Tage in einer Tagesstätte, die von „Sonček“ geführt wird. Wir halfen bei Workshops, in denen die Bewohner verschiedene handwerkliche Arbeiten verrichten und bei der täglichen Reinigung der Anlagen. Daneben verbrachten wir auch viel Zeit mit den Bewohnern, sprachen, arbeiteten und aßen miteinander, gingen mit ihnen spazieren und hatten Spaß zusammen.

Eine zweite Gruppe besuchte die Altenheime und half bei einfachen Arbeiten wie Kaffee servieren und Bewohner auf ihre Zimmer zurückbegleiten. Auf diese Weise fanden wir Gelegenheit für einen kurzen, aber herzlichen persönlichen Kontakt.

 

Am Samstag half eine Gruppe von uns bei der Organisation eines staatlichen Erste-Hilfe-Wettbewerbs für Kinder ab acht Jahren. Dabei wetteiferten mehrere Kindergruppen aus den besten Grundschulen des Landes um den ersten Platz.

Natürlich blieb uns bei all den Aktivitäten, die wir zum Gemeinwohl durchführten, auch Zeit zum fröhlichen Miteinander, zum Erfahrungsaustausch und Gelegenheit, über unsere spirituelle Praxis nachzudenken.

„Was wir taten, hat etwas bewirkt, nicht nur bei denen, denen wir halfen, sondern auch bei uns selbst.“ So beschrieb ein Teilnehmer unser Zusammensein, und wir empfanden es alle ebenso.